Steuern

Die Steuerpolitik hat wesentlichen Einfluss auf die Kraftstoffpreise an der Zapfsäule. Sie wird künftig das maßgebende politische Lenkungsinstrument sein. Der staatliche Anteil am Benzinpreis pendelt zwischen 60 und 70 Prozent, bei Diesel zwischen 50 und 60 Prozent. Bei Heizöl liegt er bei fast 30 Prozent. Die so generierten Einnahmen bilden den Großteil der gezahlten Energiesteuer.

Insgesamt fließen dem Staat aus dem Mobilitätssektor rund 54 Milliarden Euro in Form von Steuern und Gebühren zu. Dazu tragen neben der Energie- und Kfz-Steuer sowie der LKW-Maut auch die Umsatzsteuer auf die Energie- und Kfz-Steuer bei. Seit 2021 muss der Sektor zudem die CO2-Abgabe des nationalen Emissionshandels schultern (Brennstoffemissionshandelsgesetz).

Energiesteuer

40,7 Milliarden Euro Energiesteuern nahm der Bund 2019 aus der Energiesteuer ein, maßgeblich durch Benzin- und Dieselverbrauch. Die Energiesteuer ist damit die bedeutendste Einnahmequelle unter den Verbrauchsteuern für den Bundeshaushalt.

Wie sich die Energiesteuer auf den Benzinpreis auswirkt, erfahren Sie hier.

KfZ-Steuer

Mehr als 9 Milliarden Euro Kfz-Steuereinahmen verzeichnete der deutsche Staat jährlich. Circa 98 Prozent aller PKW fahren in Deutschland mit Benzin oder Diesel.

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