Presse
12.01.2026
Weiterentwicklung der THG-Quote: Planungssicherheit für den Mittelstand schaffen
Für die mittelständisch geprägte Energiewirtschaft ist die THG-Quote ein zentrales Instrument, um Investitionen in klimafreundliche Kraftstoffe, neue Produkte und Infrastrukturen anzustoßen. Der Kraftstoff- und Energiehandel als auch die Tanklager arbeiten mit langfristigen Vertrags-, Beschaffungs- und Investitionszyklen und sind auf klare und verlässliche Rahmenbedingungen angewiesen. Insbesondere vor diesem Hintergrund ist es entscheidend, dass zentrale Weichenstellungen – wie der Wegfall der Doppelanrechnung für fortschrittliche Biokraftstoffe – eindeutig geregelt und schnellstmöglich wirksam werden, damit sich alle Marktteilnehmer rechtzeitig darauf einstellen können. Der MEW begrüßt an dieser Stelle nochmals ausdrücklich die Fortschreibung der THG-Quote bis ins Jahr 2040. > mehr
09.01.2026
FETSA und UPEI fordern klaren EU-Rahmen für CO₂-Transport und -Märkte
Die europäischen Dachverbände FETSA und UPEI haben sich mit gemeinsamen Empfehlungen an die Europäische Kommission gewandt, um den Aufbau eines funktionierenden Marktes für CO₂-Transportinfrastruktur und -Speicherung voranzubringen. Die laufende EU-Gesetzesinitiative ist aus Sicht der Verbände entscheidend, um Investitionssicherheit zu schaffen und den Markthochlauf von Carbon Capture, Utilisation and Storage (CCUS) zu ermöglichen. > mehr
29.08.2025
MEW e.V. veröffentlicht Stellungnahme zur Novelle der Biokraft- und Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung
Der MEW – Mittelständische Energiewirtschaft Deutschland e.V. hat eine Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) zur Änderung der Biokraftstoff- und Biomassestrom-Nachhaltigkeitsverordnung veröffentlicht. Der Verband begrüßt die Zielsetzung, Betrugsprävention und Klimaschutz zu stärken, warnt jedoch, dass die vorgesehenen Maßnahmen in Teilen das Gegenteil bewirken könnten. > mehr

Die Interessenvertretung unabhängiger, mittelständisch strukturierter Energieunternehmen

Der Allianz für Mobilität und Energie e.V. (AFM+E) vertritt seit 1960 die Interessen der konzernunabhängigen, mittelständisch strukturierten Energiehandelsunternehmen und -importeure gegenüber der Politik in der Bundeshauptstadt und den Bundesländern. Die hinter dem Verband stehenden Unternehmen sind eine tragende Säule der zuverlässigen Energieversorgung in Deutschland.

Unsere Vision ist, für den aktiven Klimaschutz die aktuellen Kraft- und Brennstoffe CO2-neutral zu stellen. Biokraftstoffe, die unsere Mitglieder in den Verkehr bringen, leisten bereits ihren wichtigen Beitrag. Synthetische flüssige Kraftstoffe aus Wind- und Sonnenkraft sind technisch realisierbar. Wir setzen uns dafür ein, zügig die Bedingungen für den Hochlauf zu schaffen, um Kostendegression und Marktverfügbarkeit zu erlangen.

> mehr über den AFM+E

Hier finden Sie die Positionen des AFM+E zu den Themen 

Klimaschutz
Mobilität
Alternative Kraftstoffe
Versorgungssicherheit

 

 

#
CO2-neutrale Kraftstoffe aus erneuerbaren Energien sind klimapolitisch ein Schlüsselfaktor. Ihr Hochlauf aus Deutschland heraus ist industriepolitisch eine Wachstumschance. Viele Regionen auf der Welt bieten jedoch bessere Standortbedingungen bei Sonnen- und Windkraft zur Stromerzeugung. Internationale Kooperation und Importversorgung sind deshalb mittelfristig effizient und sinnvoll.
Ian Petri Vorstandsvorsitzender Allianz für Mobilität und Energie e.V.

Der AFM+E hat sich gemeinsam mit einem breiten Bündnis der Industrie für die Zulassung von HVO100 für den deutschen Individualverkehr ausgesprochen. HVO100 wird aus Rest-und Abfallstoffen und Wasserstoff hergestellt und kann somit als klimaneutraler Kraftstoff einen Beitrag zur defossilisierung des Verkehrssektors beitragen.

Der AFM+E hat sich klar gegen eine erneute Regulierungsüberarbeitung im Bereich Biokraftstoffe positioniert. Die Branche braucht Planungssicherheit. Stattdessen sollte die Politik sich darauf konzentrieren im Sinne der Technologieoffenheit weitere, gleichberechtigte Optionen zur Erfüllung der THG-Quote zu schaffen.

Der AFM+E ist Mitglied im Dachverband der Mittelständischen Energiewirtschaft Deutschland e.V. und bildet hier die Importe von und den Handel mit nichtleitungsgebunden Energieträgern ab.

Informationen zu synthetischen Kraftstoffen finden Sie unter www.efuel-today.com!

Zum Anfang